Einführung in die Quantenphysik

Einführung in die Quantenphysik

Quantenphysiker befassen sich mit einem sehr speziellen Feld der Physik. In diesem spielen die bisher bekannten kleinsten Teilchen und ihre Wirkungen eine Rolle. Es geht um die sogenannten Quanten. Dabei handelt es sich um eine spezielle Art von winzigen Elementarteilchen, die nicht weiter teilbar sind – jedenfalls nicht nach heutigem Wissensstand. Manchmal wird auch der Begriff Quantenmechanik verwendet.

Bestimmt hast Du schon einmal etwas von CERN gehört. CERN ist das größte Kernforschungszentrum der Welt. Was CERN bei Wissenschaftlern und interessierten Menschen so besonders macht, ist der größte Teilchenbeschleuniger der Welt. An diesem Ort wurden die Experimente gemacht, die zur Entstehung der Quantenphysik geführt haben. –> Mehr Infos zu CERN auf Wikipedia

Problematisch und gleichzeitig erstaunlich ist jedoch, dass die Quanten sich offensichtlich nicht so verhalten, wie Physiker es mit Kenntnis der Gesetze der Atomphysik erwarten würden. Erklärbar ist das bisher nicht. Es stellt die herkömmliche Physik vor Herausforderungen, denen sie noch nicht zu begegnen weiß. Ob am Ende daraus eine „neue Physik“ entsteht, wie mancher derzeit formuliert, ist aber noch offen. Wahrscheinlicher ist, dass frühere Erkenntnisse innerhalb der Physik nicht richtig waren oder mit neuen Fakten erweitert und neu durchdacht werden müssen.

Was hat Quantenphysik mit der Christian Walter Akademie zu tun?

Die Erkenntnisse aus der Quantenphysik erklären einige Methoden, die Du hier lernst, um Dein Leben positiv zu verändern. Ich möchte Dir hiermit zeigen, dass das nicht einfach nur esoterische oder spirituelle Spinnereien sind. Denn es gibt heute noch immer sehr viele Menschen, die mit solchen vorschnellen Vorurteilen schlecht über unsere Methoden und Aussagen urteilen. Alles was Dir Christian Walter in seinen Vorträgen und Webinaren beibringt, beruht auf anerkannter Wissenschaft.

Außerdem lernst Du ja in der Christian Walter Akademie, dass Du lebenslang lernen und neugierig sein sollst. Da sind natürlich solche Themen ideal, weil diese Wissenschaft immer mehr zur Allgemeinbildung wird. Auch findest Du mit einem Grundwissen in der Quantenphysik immer interessante Gespräche. Ausnahmephysiker Stephen Hawking hat mit seinen „populärwissenschaftlichen“ Büchern seine persönlichen Thesen zur Entstehung der Welt, zum Urknall, einem möglichen Ende und vielen anderen Dingen, die Quantenphysik für viele Menschen interessant gemacht.

Was ist Quantenphysik?

Quanten scheinen im Rahmen der Teilchenphysik so etwas zu sein wie die Querulanten unter den Elementarteilchen. Sie folgen anscheinend ganz eigenen Gesetzen – und diese widersprechen allen bisherigen Erkenntnissen, die die klassische Physik in Experimenten und durch mathematische Berechnungen gewonnen hat. Das sorgt bei den Wissenschaftler für reichlich Diskussionsstoff.

Selbst unter den Quantenphysikern ist man sich noch nicht einig, ob quantenphysikalische Erscheinungen in unserer sichtbaren Lebenswelt eine Wirkung zeigen oder eben nicht. Es kann auch sein, dass sie nur auf bestimmten, uns nicht zugänglichen Ebenen im Universum oder in anderen Kontexten eine Relevanz haben. Möglicherweise taugen sie nur als Rechengröße, beeinflussen aber unser alltägliches Leben nicht.

Manche der Quantentheoretiker vertreten nun aber die Ansicht, unsere Bewusstseins-Energie könne die Quanten beeinflussen. Positive Energien wären demnach genauso als große Einflussfaktoren zu bewerten, wie negative. Außerdem hätten diese dann einen Einfluss auf unser Alltagsleben. Dieser Standpunkt fasziniert naturgemäß auch esoterisch interessierte Menschen zunehmend, obwohl die Welt der Physik ein Buch mit sieben Siegeln für viele Menschen ist. Der gedankliche Ansatz zu dieser Idee aus der „neuen“ Physik ist, dass auch unsere physische Realität nicht so fest gefügt ist, wie es uns scheint. Jeder Tisch und alles, was in unserem unmittelbaren Umfeld existiert, besteht in Wahrheit aus Atomen, Energien, Ionen und kleinen Elementarteilchen wie den Quanten. Diese Erkenntnis ist ebenso real, wie sie beim Hinsehen abstrakt auf uns wirkt.

Wir nehmen alles, was sichtbar für uns ist, als feste Masse wahr, statt als interagierende oder schwingende Teilchen. Diese bleiben für den Menschen unsichtbar in ihrem Wirken. Schon die Vorstellung, nichts sei in der Realität fest gefügt, und nur unsere Wahrnehmung lasse es so fest gefügt erscheinen, überfordert unser gewohntes Denken. Die Theorien der Quantenphysiker sprengen nun den Rahmen dessen, was unsere Realität ist, noch erheblich weiter. Denn als Schluss aus den quantenphysikalischen Erkenntnissen, die bis heute vorliegen, haben Esoteriker den Gedanken gezogen, dass wir mittels bewusster Beeinflussung der Quanten unsere Realität verändern können. Zugegeben, das klingt kaum noch nach seriöser Wissenschaft. Dennoch befassen sich auch verschiedene seriöse Physiker mit diesem Aspekt der Quantenphysik.

Der wissenschaftlichen Erkenntnis nach existiert neben der individuellen auch eine universelle Bewusstseinsebene. Unsere individuelle Bewusstheit ist demnach nur ein kleiner Teilbereich des großen Ganzen – und angesichts der Größe der Weltbevölkerung ein vergleichsweise winziger Teil des sogenannten Kollektivbewusstseins. Demnach scheint es unmöglich, dass ein winziger Bewusstseinsmoment eines Individuums die Realität als solches beeinflussen könnte. Vielmehr sollten wir annehmen, dass es viel wahrscheinlicher ist, dass eine veränderte Bewusstheit zunächst unser eigenes Handeln beeinflusst – und dass dieses wiederum das Ergebnis des Handelns anderer Menschen im Umfeld dieses Handelnden verändern kann. So entstünde ein gedankliches Schneeballsystem, das am Ende tatsächlich Großes verändern könnte. Um die Realität insgesamt zu ändern, müssten also viele Bewusstseinsmomente aus dem kollektiven Bewusstseinsstrom zusammenkommen, das wäre der logische Schluss.

Beispielsweise könnte der unaufhaltsam fortschreitende Klimawandel nur dann beeinflusst werden, wenn es auf breiter Ebene einen Bewusstseinswandel gäbe, der die Realität verändert. Der aber ist bis auf weiteres nicht in Sicht. Das Denken unserer Wirtschaftsbosse und Politiker ist auf wirtschaftliche Erfolge, Gewinnmaximierung und politische Interessen ausgerichtet. Was Individuen in diesem Kontext denken, hat daher keine durchschlagende Bedeutung. Es verändert erst einmal nichts. Solange der Klimawandel die wichtiger genommenen wirtschaftlichen Ziele nicht komplett infrage stellt, wird es wohl so bleiben. Ein Einzelner kann daran nicht allzu viel ändern.

Warum gibt es im Leben keinen Zufall?

Wenn jeder Gedanke eine Handlung nach sich zieht – oder etwas, was jemand bewusst unterlässt, dazu führt – definiert das alles, was um uns herum geschieht. Es entsteht eine Energie, die etwas verändern kann. Auch im Universum ist garantiert nichts zufällig passiert. Sofern die Bedingungen dafür zusammengekommen sind, entsteht daraus etwas. Hinter allem stehen gewisse Bedingungen, die auf ein Zusammenwirken verschiedenster Instanzen hinweisen. Auch eine Absicht ist im Spiel – allerdings kann diese bei biologischen oder physikalischen Vorgängen nicht im Sinne der menschlichen Absichten verstanden werden.

Da schon der Buddhismus erkannte, dass nichts ohne etwas anderes existieren könnte, ist das Zusammenwirken aller Dinge in Abhängigkeit voneinander heute Allgemeinwissen. Auch unsere Gedanken bewirken demnach etwas in irgendeiner, uns oft unsichtbaren Form. Jegliche Gedanken sind nichts als positive oder negative Energien. Entscheidet sich also jemand, nur noch positive oder gezielte Gedanken ins Universum zu senden, dann ändert das nicht nur in ihm selbst etwas. Das energetische Verhältnis verändert sich auch außerhalb von seinem eigenen Energiekörper. Wie weit die Einflussnahme gehen kann, ist allerdings noch kaum erforscht.

Der Glaube an Zufälle ist in der Bevölkerung weit verbreitet – aber ob er berechtigt ist, ist heutzutage fraglich. Nachweisbar existieren Phänomene wie Resonanz oder Synchronizität – und auch diese existieren keineswegs zufällig. Wenn zwei Menschen miteinander in Resonanz gehen, steht dahinter eine Absicht. Ohne das gesetz der Anziehung wäre das nicht passiert. Die Theorie der Synchronizität geht davon aus, dass nichts zufällig geschieht – sondern genau dann, wenn alle dazu notwendigen Faktoren existent sind. Sich auf die Schwingungen einzustimmen, die ein Ergebnis beeinflussen, schafft ein entsprechendes Quantenfeld. Demnach gewinnen manche Menschen im Lotto, weil alle dafür notwendigen Faktoren existierten – und manche nicht, weil es keine Synchronizität, keine ausreichende Anziehungskraft und keine Resonanz gab. Der menschliche Geist ist, gemäß der Überzeugung esoterisch denkender Menschen mit sämtlichen Informationen versehen, die er benötigt. Damit vergleicht dieser Mensch den Geist mit einer Körperzelle, die die gesamte DNA des Menschen als Matrix enthält. Dem Gesetz der Anziehung zufolge können also auf ein bestimmtes Ergebnis konzentrierte Gedanken die Realität nachhaltig verändern. Wann und in welcher Form dieses Ereignis eintritt, ist aber unklar, denn es hängt von weiteren Faktoren ab.

Aus dieser Theorie wurde das Gesetz der Anziehung / Gesetz der Resonanz abgeleitet.

Was ist eigentlich Bewusstsein?

Im Kleinen scheint Bewusstheit das zu sein, was wir im Wachzustand, während der Meditation oder im Zustand der Trance bewusst und unbewusst wahrnehmen. Der Dalai Lama spricht immer öfter von einer universellen Verantwortung – und diese verlangt eine veränderte, kollektive Energie bewusster Bemühung, die in eine Richtung strebt. Bewusstsein kann außerdem als ein Zustand verstanden werden, in dem jemand sich seiner selbst oder anderer Dinge und Zusammenhänge bewusst ist. Der Betroffene kennt und erkennt sie also. Außerdem kann Bewusstheit etwas sein, was den gesammelten Überzeugungen und Ansichten eines Menschen entspricht. Das beinhaltet auch die Art, wie ein Mensch diese Überzeugungen gegenüber anderen vertritt. Die Erkenntnisse der Quantenphysiker eröffnen nun – ebenso wie die Erkenntnisse innerhalb der Esoterik oder des Buddhismus – einen veränderten Blick auf das Bewusstsein und alles, was wir bewusst wahrnehmen. Die Realität, die wir bewusst und unbewusst wahrnehmen können, ist mehr als die Summe ihrer für uns erkennbaren Teile. Jemand könnte auch formulieren: Es gibt eine Realität hinter der für uns erkennbaren Realität. Was ein Individuum bewusst wahrnimmt, ist seine eigene Realität. Diese wird durch alles gefärbt und beeinflusst, was jemand erlebt hat, glaubt oder denkt.

Selbst der Begriff des „Bewusstseins“ ist also nicht eindeutig festzunageln. Er umfasst mehrere unterschiedliche Zustände – zum Beispiel die Wachheit oder Vigilanz. Ein Bewusstloser wird wieder wach. Er weiß, wer und wo er ist, und nimmt die Welt um sich herum bewusst wahr. Trotzdem können Teile seiner Wahrnehmung gestört sein. Er kann beispielsweise keinerlei Erinnerung an früher haben. Dieser Teil seines Erdenlebens kann – kurzfristig oder für immer – seinem bewussten Zugriff verloren gegangen sein. Bewusstheit kann aber auch ein Gewahrsein oder konzentrierte Aufmerksamkeit meinen. Das passiert beispielsweise bei „zufälligen“ Wahrnehmungen, die jemand am Rande des Gesichtsfeldes beim Autofahren oder in der Meditation macht. Weiterhin impliziert Bewusstheit auch eine Absicht – etwas, das jemand bewusst tut. Jemand lügt beispielsweise absichtsvoll, um einen anderen zu schützen oder zu schädigen. Und dann sind da noch die höheren Bewusstseinszustände, die Mönche und langjährig Meditierende mit ausreichender Übung erreichen können. Normalen Menschen bleiben diese Sphären der Bewusstheit in der Regel verschlossen. Sie können solche Bewusstseinsebenen nur erreichen, wenn sie intensiv, konzentriert und lange genug Meditation üben. Dabei wird eine fachkundige Anleitung benötigt, damit der Geist nicht in die Irre geführt wird.

Es gibt demnach viel mehr, als wir normalerweise bewusst als „Realität“ wahrnehmen. Daher ist es auch kein Wunder, dass der Dalai Lama ein ausgesprochenes Interesse an den Erkenntnissen der Quantentheoretiker hat. Sie decken sich nämlich teilweise mit den Erkenntnissen, die der Buddhismus innerhalb der letzten 2.500 Jahre gesammelt hat. Die buddhistische Geistesschulung bedient sich seit Langem zahlreicher Übungen, um den Bewusstseinsstrom, der allen irdischen Gelüsten, Feindbildern, Glaubenssätzen, gedanklichen Assoziationen und so weiter unterliegt, so zu beeinflussen, dass er frei von jeglicher Anhaftung ist. Damit ähnelt der menschliche Geist einem Quantenfeld – einem offenen Raum, in dem alles möglich ist. Jeder einzelne Gedanke definiert bereits etwas. Er bildet damit eine Sichtweise, die wiederum eine Handlung oder ein Nicht-Handeln nach sich zieht. Dieser Umstand wiederum beeinflusst die individuelle Realität. Manchmal verändert er auch die kollektive Realität. Dazu bedarf es der Resonanz mit anderen und der Synchronizität des Geschehens. Ein von allen Anhaftungen entleerter Geist wäre demnach ein Quantenfeld, in dem anderes geschehen kann als bisher.

Wie kann ich die Quantenphysik für mein Leben sinnvoll nutzen?

Quantenphysiker postulieren, dass alles Existierende miteinander verbunden sei – so wie der Buddhismus es bereits vor mehreren tausend Jahren erkannt hatte. In der Quantentheorie spricht man von morphischen oder energetischen Feldern, einem Nullpunktfeld, Quantenfeldern oder einer Matrix. Diese enthält als Gesamtheit aller möglichen Zustände sämtliche Optionen und Möglichkeiten, die wir als Realität wahrnehmen.

Unsere Wahrnehmung ist demnach falsch. Sie nimmt zum Beispiel schwingende Atome als Tisch wahr, obwohl wir es mittlerweile dank wissenschaftlicher Beweise für das Gegenteil besser wissen könnten. Sie nimmt den Klimawandel oder die Armut als gegebene Umstände wahr, obwohl auch sie nur Energien darstellen, die durch sinnvolle Einflussnahmen beeinflusst werden können. Demnach wird Materie erst verdichtet, wenn unsere eigene Bewusstheit diese Einflüsse entsprechend manifestiert hat.

Wird die Aufmerksamkeit eines Menschen oder einer Gesellschaft bewusst auf bestimmte Aspekte eines morphischen Feldes gelenkt, kann daraus ein morphogenetisches Feld entstehen. Dieses wiederum wird dann zu physischer Realität.

Kritiker meinen: „Könnte aber jedes Individuum tatsächlich die gesamte Realität durch pures Denken oder Wünschen beeinflussen, stünde es um unser Überleben schlecht.“

Wie schnell das negative Gedankengut einzelner Personen ins Kollektivbewusstsein eindringt und eine ganze Nation spalten kann, sehen wir gerade an dem Rechtsruck, der quer durch Europa und Amerika geht. Umso wichtiger ist es, die Macht der Gedanken zu nutzen, um Positives für die Menschheit zu erreichen.

Dabei sind unsere bewussten Gedanken von den unbewussten Denkmustern und verinnerlichten Glaubenssätzen zu unterscheiden, die wir oft nicht als unterschwellige Einflussnehmer erkennen. Die unbewussten Gedankenmuster, Glaubenssätze oder unverarbeiteten und verdrängten Erlebnisse beeinflussen unser bewusstes Denken und Handeln in jedem Moment. Das legt unsere Möglichkeiten und unseren Blick auf die Realitäten in quasi in Fesseln. Wir tragen geistig-seelische Scheuklappen und sehen nichts, was außerhalb von deren eingeschränktem Blickfeld geschieht. Das verhindert oft die Ergebnisse, die erzielbar wären. Solange der Verstand solche Scheuklappen trägt, kann unsere Bewusstheit nur in den engen, selbst gesetzten Grenzen aktiv werden. Ohne die bewusste Auflösung aller Gedankenschleifen, Vorurteile, Glaubenssätze, Erinnerungen, Schlussfolgerungen aus Erlebtem und ähnlichen Dingen kann kein die Realität veränderndes morphogenetisches Feld entstehen.

Um die Erkenntnisse der Quantenphysiker ins eigene Leben zu integrieren, müssen alle interessierten Menschen sich intensiv damit auseinandersetzen, wie Gedanken zu morphogenetischen Feldern werden. Sie müssen ihre Aufmerksamkeit und ihre Hirnkapazitäten deutlich weiten, um der Realität im eigenen Leben etwas entgegenzusetzen.